Wirtschaft und Arbeit

8-Punkte-Programm für Wirtschaft und Arbeit in Königs Wusterhausen:

  1. Die Stadt wird künftig Dienstleister für die Unternehmen.
    Wer in Königs Wusterhausen ein Unternehmen hat oder sich in unserer Stadt mit seinem Betrieb niederlassen möchte, soll eine optimale Betreuung durch die Verwaltung haben. Unternehmer sollen, anders als bisher, in der Stadtverwaltung nur eine Anlaufstelle haben, die sie in ihren bürokratischen Dingen und Fragen der Wirtschaftsförderung unterstützt.
  2. Die Flughafenumfeldentwicklung soll mehr als bisher Leitbild für die Organisation der städtischen Unternehmen werden.
    Die städtischen Gesellschaften wie LUTRA (Hafen), EBEG (u.a. Funkerberg) und Wohnungsbaugesellschaft sollen so aufgestellt sein, dass mit ihnen die Chancen des Flughafenbaus optimal genutzt werden können.
  3. Das Stadtmarketing soll so ausgebaut werden, dass die Stadt sich mit eigenem Profil überregional präsentiert.
    „Arbeit, Wohnen, Freizeit – 10 Minuten südlich vom BBI“ ist ein Motto, mit dem die Stadt Touristen und Wohnungssuchende werben kann, die im Zusammenhang mit dem Flughafenbau in die Region kommen.
  4. Konzentration der Vermarktung unserer Gewerbegebiete auf überregionale Zielgruppen.
    Schwerpunkte der Vermarktung sollen der Funkerberg und die Gewerbegebiete in Zernsdorf, Niederlehme und die westliche Erweiterung des Schütte-Lanz Gewerbeparks in Zeesen sein.
  5. Neue Chancen für Arbeit in der Wachstumsregion „Schönefelder Kreuz“
    Die Arbeitslosigkeit ist in unserer Region mit ca. 8 % für ostdeutsche Verhältnisse sehr niedrig. Zur nachhaltigen Verbesserung unseres Arbeitsmarktes soll sich die Stadt direkt an regionalen Arbeitsmarktinitiativen des EU, des Bundes, des Landes und des Landkreises beteiligen.
  6. Die Unternehmen der Region sollen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge stärker berücksichtigt werden.
    Die Tariftreue der Unternehmen soll ein Kriterium für die Vergabe öffentlicher Aufträge der Stadt sein.
    Eine Vergabekommission, an der auch Stadtverordnete beteiligt sind, soll die Anerkennung örtlicher Unternehmen sichern.
  7. Der Hafen bleibt auch in Zukunft einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren unserer Region.
    Gerade der Hafen hat von der Fusion Königs Wusterhausens mit Niederlehme profitiert. Wir werden seinen weiteren Ausbau unterstützen.
  8. Moderne Kommunikationssysteme sind ein wichtiger Standortfaktor.
    Wir fordern den Ausbau von DSL-Verbindungen in allen Teilen der Stadt.

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