Stadtentwicklung
Königs Wusterhausen als Mittelzentrum
Die Entwicklung der Stadt Königs Wusterhausen sollte mit Weitsicht und Vernunft erfolgen. Bei den Investitionen in Infrastruktur und Bausubstanz ist es besonders wichtig, Zusammenwachsen der Kernstadt und der Ortsteile voranzutreiben. Wir wollen eine leistungsfähige, moderne und umweltfreundliche Gesamtstadt.
Städtische und dörfliche Entwicklung
Die SPD fordert:
- Es muss ein integrierter Flächennutzungsplan für die Gesamtstadt erstellt wer-den. Die SPD legt wert darauf, dass das harmonische Nebeneinander von Neuem und Altem, von Städtischen und Dörflichem erhalten bleibt.
- Die Dorfkerne in den Ortsteilen sollen weiterentwickelt werden;
- Das Gebiet von der Bahnhofstraße über die Mühleninsel, den Kirchplatz bis zur Wiege des deutschen Rundfunks, dem Funkerberg, muss innerstädtisch weite-rentwickelt werden.
- Wir fordern eine koordinierte Entwicklung für den Bereich Brückenstraße / Ge-richtsstraße (Puschkinstraße)/ Weg am Kreisgericht erarbeiten, um das Areal städtebaulich aufzuwerten.
- Die Erschließung weiterer bisher ungenutzter brachliegender Flächen (u.a. dem ehem. Telekomgelände und der Fläche zwischen ATU und dem Hagebaumarkt in Zeesen) für Gewerbe- und Wohnbauten.
- Fortführung der Sanierungsprogramme der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen zu den bisherigen Bedingungen. Die Häuser sollen energiespa-render werden, so dass die Betriebskosten für die Mieter gesenkt werden können.
- Umsetzung eines Sanierungsprogramms für Gehwege, im Wohnumfeld der Wohnungsbaugesellschaften im Neubaugebiet, in Niederlehme und Zernsdorf.
- Sanierung der Friedhöfe, insbesondere in der Potsdamer Straße.
Königs Wusterhausen als Rundfunkstadt:
Die Stadt konnte den Funkerberg nur erwerben durch das Engagement von einigen Sozialdemokraten. Neben einem anspruchsvollen Museum, in dem unsere einzigartige Rundfunkgeschichte den Menschen nahe gebracht wird, sollen hier Freizeit-, Sport- und Wohnstätten entstehen.
Wir müssen noch viel tun, damit die Visionen in die Tat umgesetzt werden.
Königs Wusterhausen – Stadt im Grünen:
Die SPD setzt sich für:
- ein umfassendes, gemeinschaftliches Tourismus-, Kultur- und Sportkonzept Königs Wusterhausens ein, das in Abstimmung erarbeitet werden sollte:
- mit den Ortsteilen
- mit den Nachbargemeinden
- den Interessenverbände des Landkreises Dahme-Spreewald,
- der Länder Brandenburg und Berlin
Das Gebiet zwischen dem Funkerberg, der Nottekanal, Neue Mühle, der
Dahme, Seebrücke Senzig bis zur Zernsdorfer Lanke soll zu einer touristisch attraktiven Erlebniswelt gestaltet werden. - eine bessere Begehbarkeit der Seeufer
- durch einen Etappenweisen Ausbau der Uferzonenwege
- Gemeinschaftssteganlagen
- Errichtung von Schiffsanlegestellen
- Erhalt und Ausbau der Badestellen
Verkehr:
- Wir fordern sichere Verkehrswege für unsere Kinder!
Z.B. sollen in Zeesen entlang der Puschkinstraße und des Weidendamms Geh- und Radwege gebaut werden. - Der zügige Bau der Umgehungsstraße B 179n muss gesichert werden.
- Wir setzen uns dafür ein, dass mit Hilfe des Bundestagsabgeordneten an der Autobahn A 10 in Höhe Niederlehme/Zernsdorf zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden. Auch an der künftigen Umgehungsstraße B 179n und infolge eines Ausbaus der Bahnstrecke Berlin-Cottbus auf 160 km/h muss der Lärmschutz gewährleistet sein.
- Wir fordern die Erstellung eines Straßenausbaukonzepts für alle Teile der Stadt.
- Sanierung der Ortsdurchfahrt durch Senzig und der Potsdamer Straße bzw. der Chausseestraße in Deutsch Wusterhausen (L 40).
- Ausbau der Verbindungsstraßen von Zeesen nach Senzig und nach Schenken-dorf, das heißt in die Innenstadt und zur A 13
- Die Fasanenstraße (aus Richtung Zeesen) soll an die Storkower Straße ange-bunden werden, um eine bessere Verbindung sowohl zur Innenstadt, als auch nach Senzig und Niederlehme zu erreichen.
- Das Radwegekonzept für die Stadt soll im Rahmen einer Prioritätenliste systematisch umgesetzt werden.
- Sanierung des Bahnhofsumfelds an den Bahnhöfen Niederlehme, Zernsdorf, Kablow und Zeesen.
- Ausbau des Park&Ride-Systems am Bahnhof Königs Wusterhausen.
- Wir fordern die Überdachung der Bushaltestellen.
- Die Ortsteile Senzig und Zeesen von Königs Wusterhausen sollen in den Tarifbereich C des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg aufgenommen werden.
- Erstellung eines Konzeptes für den ruhenden Bereich in der Innenstadt und zur weiteren Entwicklung des Innenstadtbereichs rund um die Bahnhofsstraße.
- An der Schleuse Neue Mühle muss so schnell wie möglich eine Geh- und Rad-fahrbrücke gebaut werden, um mehr Verkehrssicherheit zu schaffen.
- Fußgängergerechter Übergang am Bahnhof Niederlehme und die Schaffung eines von der Fahrbahn getrennten Rad- und Gehweges
- Sichere Verkehrswege.
Die Stadt braucht mehr Rad- und Gehwege, Ampeln und Zebrastreifen und Querungen.
Unter anderem soll die Nutzung der B 179 in Zeesen für Radfahrer oder die Überquerung der Eichenallee (Karl-Liebknecht-Straße) in der Innenstadt auch für Kinder und Senioren ohne größere Gefahr möglich sein.
Energie:
- Die Stadt soll ein energetisches Gebäudemanagement in allen städtischen Ge-bäuden betreiben.
- Die Nutzung von erneuerbaren Energien soll vorangetrieben werden.
- Allen voran soll die Stadtverwaltung eigene Immobilien zur Nutzung von erneuerbarer Energien anbieten.
- Wir unterstützen weiterhin die Aktivitäten der Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums, die mit ihrer Initiative „KW macht Watt“ für die Verbreitung von So-larenergie eintreten.
- Wir unterstützen den Bau des Solarparks auf der ehemaligen Deponie Senzig.