“Soziale Kraft”

In Königs Wusterhausen soziale Gerechtigkeit erlebbar zu machen – das ist ein zentrales Anliegen der SPD für die Menschen, die hier wohnen und für jene, die zu uns ziehen werden. In den nächsten Jahren werden viele junge Familien überlegen, ob sie zu uns oder in eine andere Gemeinde in der Nähe ihres Arbeitsorts BBI Schönefeld ziehen. Gerade ihnen sollten wir eine neue Heimat anbieten, in der man sich wohlfühlen kann.

Was konnten wir in den letzten Jahren erreichen?

  • Einige Schulen konnten zu Ganztagsschulen ausgebaut werden. Die Kooperation der Schulen mit der Wirtschaft ist erheblich vorangekommen.
  • Alle Jugendclubs konnten erhalten werden, in den Ortsteilen wurde auf Antrag der SPD eine zusätzliche Stelle für Jugendarbeit geschaffen.
  • Die SPD hat sich so lange für einen Jugendbeirat in Königs Wusterhausen stark gemacht, bis beschlossen wurde, im Herbst 2008 einen solchen zu bil-den. Damit können Jugendliche in der Stadt mehr Gehöhr für ihre Anliegen finden.
  • In Senzig und jetzt auch auf der Mühleninsel wurden endlich Spielplätze gebaut.
  • Mit der Neuwahl des Seniorenbeirats im Frühjahr 2008 wendet sich die Vertretung der älteren Generation wieder den naheliegenden Problemen zu und stellt eine wirksame Vertretung in der Stadt dar.
  • Die Bushaltestellen der Stadt und die Straßenüberquerungen sind für Behin-derte kein unüberwindliches Hindernis mehr. Die AG Barrierefreiheit, an der Sozialdemokraten maßgeblich mitwirken, hat gute Arbeit geleistet.

Was wollen wir erreichen?

  • Das Bündnis für Familie sollte von der Stadt in einem angemessenen – viel größeren – Rahmen gestaltet werden.
  • Wir setzen uns für eine deutliche Senkung der KITA-Gebühren und ein kos-tenfreies Vorschuljahr für alle ein.
  • In den Kitas und den Schulen der Stadt muss den Kindern ein gesundes und schmackhaftes Essen angeboten werden! Die Eltern sollen bei der Auswahl der Essensversorgung mit einbezogen werden. Gesundes Essen für Kinder darf aber nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern! Deshalb sollen Empfänger von Sozialleistungen wie z.B. HARTZ IV, Wohngeld oder Kindergeldzuschlag vom Essensgeld befreit werden. Für alle anderen wird der Zuzahlbetrag wie auf Kreisebene bei 1,80 Euro gedeckelt.
  • Das Jugendclubangebot soll erhalten bleiben.
    Die Sanierung des Jugendclubs in Senzig und die Schaffung eines Jugend-clubs in Zeesen sind dabei vorrangige Aufgaben.
    Dabei ist Selbstverwaltete Jugendarbeit zu unterstützen und werden uns be-mühen angemessene Räumlichkeit zu finden.
  • In den Ortsteilen und im neuen Wohnbaugebiet an der Grenze zu Schenkendorf fehlen viele Spielplätze. Die Stadt soll eine umfassende Bestandsaufnahme der Spielplätze durchführen und ein Entwicklungskonzept zur Verbesserung der Situation erstellen.
  • Das Miteinander der Generationen – jung und alt – soll gefördert werden. Auch die Berichte von Zeitzeugen des „Dritten Reichs“ müssten noch öfter organisiert werden, damit die Jugendlichen aus erster Hand erfahren, was Nazis sind und wohin das führt.
  • Mehrgenerationenhäuser sind ein sinnvolles Mittel, um das Zusammenleben in unserer Stadt zu verbessern. Wir wollen dazu beitragen, dass das Projekt am Fontaneplatz ein Erfolg wird und weitere in den Ortsteilen eröffnet werden können.
  • Eine bessere Anerkennung des Ehrenamts.
    Die Lebensqualität auf dem jetzigen Niveau ist nur zu erhalten und auszubauen, wenn sich viele Menschen ehrenamtlich für die Gemeinschaft engagieren. Dies muss mehr Anerkennung finden.
  • Das betreute Wohnen in den Ortsteilen oder künftig in der Märkischen Zeile und am Kirchplatz soll noch mehr gefördert werden.
  • Barrierefreiheit ist eine dauernde Aufgabe, um auch Behinderten, Senioren und Eltern mit Kinderwagen den Zugang zu Gebäuden zu ermöglichen. Be-sonders öffentliche Einrichtungen wie die Bürgerhäuser müssten für alle zu-gänglich sein.
  • Die Geschäftsstelle des Behindertenverbands in der Stadtverwaltung soll langfristig gesichert werden.

Zur Übersicht