“Wir dürfen keinen zurücklassen” – SPD-Ortsverein diskutierte über Bildungspolitik
28 Apr
Autor: Ludwig - Kategorie: Aktuelles
Der SPD-Ortsverein Königs Wusterhausen hat sich in seiner Ortsvereinsversammlung am 28. April ausführlich mit der Bildungspolitik in Brandenburg beschäftigt und die Weichen gestellt für den Unterbezirksparteitag am 5. Juni. Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung Dahme-Spreewald, Martina Mieritz referierte zu dem Thema und stellte das Programm für den Parteitag vor, der eine Teilung in Workshops und Parteitag vorsieht. In den Workshops sollen gemeinsam mit Experten inhaltliche Stanpunkte und Anträge erarbeitet werden. Thematisch berühren die Workshops alle bildungspolitisch relevanten Themenbereiche: KITA und Grundschule sollen ebenso eine Rolle spielen wie Hochschulpolitik und lebenslanges Lernen. Nach Abschluss der thematischen Diskussion sollen die erarbeiteten Inhalte als Anträge vom Unterbezirksparteitag der Kreis-SPD beschlossen werden. „Wir dürfen niemanden zurücklassen“, erläuterte Mieritz und stellte die Diskussion unter die Überschrift Qualitätsverbesserungen in allen bildungspolitischen Bereichen zu erreichen. In der folgenden Debatte im Ortsverein wurden viele Themen, die auch beim Parteitag auf der Tagesordnung stehen werden, aufgegriffen. Die Fragen nach inklusiver Pädagogik, Qualitätsverbesserungen in Kindertagesstätten und die hohe Quote von Schülern ohne Schulabschluss wurden bei den Mitgliedern kontrovers diskutiert. Zur Freude des neuen Ortsvereinsvorsitzenden Thomas Seiffert: „Wir setzen das um, was unser Parteivorsitzender Sigmar Gabriel ausgerufen hat, die SPD zu einer Politikwerkstatt zu machen, wir leisten unseren Teil mit der neuen Form der Diskussion.“
Klaus Ness warb bei seinem Ortsverein um Unterstützung für seine Kandidatur als Generalsekretär beim Landesparteitag am 12. Juni. Der Landtagsabgeordnete sei bereit am Umgestaltungsprozess der märkischen SPD mitzuarbeiten, die Mitglieder an der Basis gaben dafür eine einstimmige Empfehlung ab.